Foto: Thomas Klawunn; Studio Klawunn, Herberhausen
Foto: Thomas Klawunn; Studio Klawunn, Herberhausen

JT goes online

In der vergangenen Woche haben wir mit Unterstützung von Knockwood Films GmbH und Studio Klawunn die Inszenierung Wintermärchen von Heine für das online- Streaming aufgenommen.

Im Juni soll das Video online gehen. Ich bin sehr gespannt auf die Bilder.

 

Jan-Paul Koopmann, taz:

"Schauspieler Jan Reinartz... kitzelt mit Mimik und dezent gesetzten Lachern gekonnt Sarkasmus und Ironie aus dem Text, ohne ihn aber zu gängeln. Das ist eine große Freude, denn so beißend die Abrechnung des Exilanten mit Deutschland auch ausfällt, so sehr lebt der Text eben doch auch von seinen Zwischentönen."

 

 

Foto: Dorothea Heise
Foto: Dorothea Heise

Deutschland. Ein Wintermärchen, Heinrich Heine;

Premiere 02.11. 2019

Regie: Tobias Sosinka    Dramaturgie: Christian Vilmar

Bühne und Kostüm: Hannah Landes

 

Jörg Linnhoff, Göttinger Tageblatt:

"Reinartz gibt seiner Figur auf beeindruckende Weise mit großer mimischer und spielerischer Bandbreite ausdrucksstark ein Gesicht. "

 

Steve Kuberczyk- Stein, HNA:

"Jan Reinartz überzeugt auf der ganzen Linie, gibt Heine in all seinen Facetten wieder. ... Gibt den angriffslustigen Spötter, den Grübler, Kopfmenschen und Träumer und bewältigt die enorme Textfülle souverän."

 

Stefan Walfort, Litlog:

"In seiner Rolle trumpft Reinartz... mit Lebendigkeit auf - ob er Zettel in die Luft wirft, um die Zensoren zu foppen, voller Ekel die schwarz- weiß- rote Trikolore in die Ecke wirft oder sie als Lappen zum Schuheputzen verwendet,... oder im Zusammenspiel mit Katharina Brehl die ehemalige Voigt- Realschule in einen Hexenkessel verwandelt."

Theater in Zeiten von Corona Covid 19

 

Wie alle Theater in Deutschland ist auch das Junge Theater Göttingen derzeit geschlossen. Wir können nicht proben und schon gar nicht auftreten.

 

Und wie alle anderen Theater versucht auch das Junge Theater mit der Situation kreativ und verantwortungsvoll umzugehen. Am Ostersonntag hat unser Ensemble ein Hofkonzert für die Patienten des Universitätsklinikums Göttingen gegeben.

 

Inzwischen haben wir eine regelrechte Fensterl- Tour gestartet und hatten unterdessen sogar einen Auftritt mit dem gesamten Set im Autokino. Ein Auftritt vor dem Altenheim Alt- Bethlehem in Göttingen wurde unversehens zum Strassenfest. Es tut gut, zu merken, dass wir mit unserer Arbeit anderen Menschen, die derzeit viel mehr leisten, etwas Gutes tun können.

 

Haltet durch und bleibt gesund!

 

 

Foto: Dorothea Heise
Foto: Dorothea Heise

Vater, Florian Zeller; Premiere 28.02. 2020

Regie, Kostüm und Bühnenbild: Ingrid Gündisch

 

Tina Fibiger, Kulturbüro Göttingen:

"...André, diesen früher so korrekt organisierten Ingenieur, der sich immer häufiger im Schlafanzug wiederfindet und von seiner Vergangenheit als Stepptänzer schwärmt. Jan Reinartz gibt ihm eine kämpferisch trotzige Haltung..."

Foto Jochen Quast
Foto Jochen Quast

Judas, Lot Vekemans; Regie: Sebastian Sommer

                                     Dramaturgie: Christian Vilmar

 

Premiere: 16.09. 2017

Tommy Weber; Focus online, 21.09. 2017: "Jan Reinartz spielt den Judas mit beeindruckender Kraft. ... Der Mann, ganz in Schwarz gekleidet, hadert mit seinem Schicksal, er ringt mit der Selbsterkenntnis, ist mal komisch und mal der gebrochene Mann, der Mitleid erregt."

 

Tina Fibinger; Kulturbüro Göttingen, 20.09. 2017: " Die Fragen nach Schuld, Reue, Sühne und Vergebung rumoren weiter in dieser Figur, die keine Rehabilitation erwartet, sondern eine Verständigung mit seinem Schicksal. In diesem Sinne bewegt dieser Theaterabend nachhaltig. Auch in der schmerzhaften Leidenschaft, mit der Reinartz seinen Judas bestärkt, sich nicht nur dem Verrat zu stellen, sondern auch dem Gefühl, dabei auch verraten worden zu sein..."

 

Valerie Schaub; HNA, 18.09. 2017: " Jan Reinartz ist mal ein gebrochener Mann, mal durchströmt ihn Selbsterkenntnis, mal ist er komisch und bläst eine Girlande von seiner Gipsplattform in die Luft. Am gelungensten sind die Momente, in denen er sich an sein Publikum richtet, auf Einzelne zeigt und die Frage nach Schuld und Wahrheit stellt."

 

Foto: Dorothea Heise
Foto: Dorothea Heise

Wild Thing

Michaela Dicu und Fred Kerkmann; UA 18.01. 2020

Regie: Michaela Dicu  Arrangement: Fred Kerkmann  Bühne und Kostüm: Hannah Landes  Dramaturgie: Christian Vilmar

 

Jörg Linnhoff, Göttinger Tageblatt:

"Wenn Jan Reinartz dann in roten Stilettos zu "I will survive" die Gloria Gaynor gibt, ist das Publikum nicht mehr zu halten."

 

Ute Lawrence, HNA:

"Elegant schritt und tanzte Jan Reinartz mit schwarzen Netzstrümpfen in roten High Heels auf die Bühne und sorgte immer wieder für Begeisterungsrufe."

Jan Reinartz, Götz Lautenbach
Foto: Dorothea Heise

Nathan der Weise, Gotthold Ephraim Lessing

Regie: Tobias Sosinka

 

Nach fünf Spielzeiten im Programm des Jungen Theaters Göttingen wird es Zeit, sich von Nathan zu verabschieden. Es ist die Rolle, die mich in meiner Karriere am längsten begleitet hat.

 

Gesa Esterer, HNA:

"In der Rolle des Juden Nathan brillierte Jan Reinartz zweieinhalb Stunden lang. ... Großer Beifall."

 

Jens Wortmann, Göttinger Kulturbüro:

„Nathan kommt von einer Reise zurück… Man lernt die Hauptperson des Abends sogleich als Sympathieträger kennen: offen, optimistisch, erfolgreich, umtriebig... Das wirkt vor allem durch die Verkörperung durch Jan Reinartz glaubwürdig. Reinartz IST Nathan.“

 

Marcel Goe in …und das Leben

"Jan Reinartz meistert die unglaubliche Textmenge mit Bravour und eindrucksvoller Sicherheit, er ist unbestritten der Star dieser Aufführung."

Foto: Dorothea Heise
Foto: Dorothea Heise

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke,

Joachim Meyerhoff; Premiere 29.11. 2019

Regie, Bühne und Ausstattung: Sebastian Wirrnitzer

 

Jörg Linnhoff, Göttinger Tageblatt:

"Der Großvater in Person von Jan Reinartz, der auch noch den Direktor der Schauspielschule mimt, kommt... elegant, belesen und belehrend in seiner Erscheinung daher."

 

Bettina Fraschke, HNA:

"Jan Reinartz und Agnes Giese überzeugen als liebende und dauerbeschwipste Großeltern – und in fliegendem Kostümwechsel als schrilles Lehrpersonal."