Die Wahlverwandtschaften, Stefan Bachmann und Lars- Ole Walburg nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe

Premiere: 24.10. 2020

 

Regie und Fassung für das Junge Theater Göttingen : Stefan Schäfer

Bühne und Kostüm: Susanne Ruppert

Dramaturgie: Christian Vilmar

 

Ute Lawrenz, HNA: "Reinartz und Quast geben in schrillem Outfit außerdem die Untreuen - Graf und Baronesse -, die Charlotte und Eduard mit ihrer freien Lebensart schockieren. Ein Versuchsaufbau, der Raum für Witz und Überraschungen bietet."

Foto: Dorothea Heise
Foto: Dorothea Heise

Danke für das Geräusch, Texte von Heinz Ehrhardt

 

in einer Fassung von Markus Fennert und Michael Kliefert

Premiere: 29.08. 2020

 

Regie: Nico Dietrich; Dramaturgie: Christian Vilmar; Bühne: Hannah Landes; Kostüme: Nadia Dapp

 

Die Spielzeit 2020 ist eröffnet, und wir haben bewiesen, dass Theater auch in Zeiten von Corona funktionieren kann.

 

Jörg Linnhoff, Göttinger Tageblatt: "Überhaupt brillieren Reinartz und Brehl von Beginn an mit überbordendem Spielwitz und großem physischen Einsatz."

Mit unserer diesjährigen Musikshow Wild Thing (Regie Michaela Dicu, musikalische Leitung Fred Kerkmann, Bühne und Kostüm Hannah Landes) haben wir trotz Corona ganz Göttingen gerockt. Die letzten beiden Vorstellungen fanden mit akribischen Abstandsrregeln vor jeweils fast 400 Zuschauern in der Göttinger Sparkassen- Arena statt!

 

Ich freue mich auf die neue Show, Dirty Old Town. Sie soll Ende Januar nächsten Jahres Premiere haben. Die Arbeit an der neuen Show hat bereits begonnen und soviel darf ich verraten: Ich werde einige meiner Lieblingssongs interpretieren dürfen.

Zum zweiten Mal Lockdown, zum zweiten Mal im Home- Office. Die Theater sind geschlossen und wir alle hoffen, dass es bald weiter gehen kann.

Aber man muss jeder Situation etwas Gutes abgewinnen. Ich habe wieder mehr Zeit für meine Motorräder. Da ist eines davon.

Foto: Dorothea Heise
Foto: Dorothea Heise

Deutschland. Ein Wintermärchen, Heinrich Heine;

Premiere 02.11. 2019

Regie: Tobias Sosinka    Dramaturgie: Christian Vilmar

Bühne und Kostüm: Hannah Landes

 

Jörg Linnhoff, Göttinger Tageblatt:

"Reinartz gibt seiner Figur auf beeindruckende Weise mit großer mimischer und spielerischer Bandbreite ausdrucksstark ein Gesicht. "

 

Steve Kuberczyk- Stein, HNA:

"Jan Reinartz überzeugt auf der ganzen Linie, gibt Heine in all seinen Facetten wieder. ... Gibt den angriffslustigen Spötter, den Grübler, Kopfmenschen und Träumer und bewältigt die enorme Textfülle souverän."

 

Stefan Walfort, Litlog:

"In seiner Rolle trumpft Reinartz... mit Lebendigkeit auf - ob er Zettel in die Luft wirft, um die Zensoren zu foppen, voller Ekel die schwarz- weiß- rote Trikolore in die Ecke wirft oder sie als Lappen zum Schuheputzen verwendet,... oder im Zusammenspiel mit Katharina Brehl die ehemalige Voigt- Realschule in einen Hexenkessel verwandelt."

Foto: Thomas Klawunn; Studio Klawunn, Herberhausen
Foto: Thomas Klawunn; Studio Klawunn, Herberhausen

JT goes online

Die Aufzeichnung von Heines Wintermärchen ist am 19.06. 2020 online gegangen.

Für Kamera und Schnitt geht ein großes Dankeschön an https://knockwoodfilms.com/ und http://www.klawunn.de/

 

Jan-Paul Koopmann, taz:

"Schauspieler Jan Reinartz... kitzelt mit Mimik und dezent gesetzten Lachern gekonnt Sarkasmus und Ironie aus dem Text, ohne ihn aber zu gängeln. Das ist eine große Freude, denn so beißend die Abrechnung des Exilanten mit Deutschland auch ausfällt, so sehr lebt der Text eben doch auch von seinen Zwischentönen."

 

Christiane Böhm, Göttinger Tageblatt:

"Es ist eine gelungene Mischung zwischen Film und Theater, die zwei kurzweilige Stunden bietet."

 

Hier: https://www.youtube.com/watch?v=QqdnDP0hYZs gehts zum Film

Foto Jochen Quast
Foto Jochen Quast

Judas, Lot Vekemans; Regie: Sebastian Sommer

                                     Dramaturgie: Christian Vilmar

 

Im Frühjahr sollte die Inszenierung Judas ihre letzte Vorstellung haben. Sie fiel leider auf den ersten Tag des ersten Lockdowns. Nun ist es Zeit, sich von dieser schönen Arbeit zu verabschieden. Hoffen wir, dass es bald wieder so etwas wie eine Normalität für uns alle gibt.

 

Premiere: 16.09. 2017

Tommy Weber; Focus online, 21.09. 2017: "Jan Reinartz spielt den Judas mit beeindruckender Kraft. ... Der Mann, ganz in Schwarz gekleidet, hadert mit seinem Schicksal, er ringt mit der Selbsterkenntnis, ist mal komisch und mal der gebrochene Mann, der Mitleid erregt."

 

Tina Fibinger; Kulturbüro Göttingen, 20.09. 2017: " Die Fragen nach Schuld, Reue, Sühne und Vergebung rumoren weiter in dieser Figur, die keine Rehabilitation erwartet, sondern eine Verständigung mit seinem Schicksal. In diesem Sinne bewegt dieser Theaterabend nachhaltig. Auch in der schmerzhaften Leidenschaft, mit der Reinartz seinen Judas bestärkt, sich nicht nur dem Verrat zu stellen, sondern auch dem Gefühl, dabei auch verraten worden zu sein..."

 

Valerie Schaub; HNA, 18.09. 2017: " Jan Reinartz ist mal ein gebrochener Mann, mal durchströmt ihn Selbsterkenntnis, mal ist er komisch und bläst eine Girlande von seiner Gipsplattform in die Luft. Am gelungensten sind die Momente, in denen er sich an sein Publikum richtet, auf Einzelne zeigt und die Frage nach Schuld und Wahrheit stellt."